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Dieses Medikament heilt Autismus bei Mäusen - bald auch bei Menschen? - Andi - 16.11.2025 Stanford-Wissenschaftlern ist es gelungen, autismusähnliches Verhalten bei Mäusen mit Hilfe eines experimentellen Medikaments gegen Krampfanfälle rückgängig zu machen. Forscher von Stanford Medicine haben herausgefunden, dass Hyperaktivität in einer bestimmten Hirnregion Verhaltensweisen auslösen kann, die häufig mit Autismus-Spektrum-Störungen in Verbindung gebracht werden. Die Studie, die in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde, konzentriert sich auf den retikulären Thalamuskern - eine Hirnregion, die als Torwächter für sensorische Informationen zwischen Thalamus und Kortex fungiert. Bei genetisch veränderten Mäusen, denen Cntnap2 fehlt, um Autismus zu simulieren, beobachteten die Wissenschaftler, dass dieser Bereich des Gehirns eine erhöhte Aktivität aufwies, wenn die Tiere auf Reize wie Licht, Luftstöße oder während sozialer Interaktionen reagierten. Diese Hyperaktivität äußerte sich durch vermehrtes "Burst-Firing" von Neuronen im retikulären Thalamuskern, das durch eine erhöhte Funktion von Kalziumkanälen vom T-Typ ausgelöst wurde. Die Forschungsarbeiten ergaben, dass die Übererregbarkeit des retikulären Thalamuskerns das Verhalten von Cntnap2-Mäusen mit Autismus-Spektrum-Störung steuert, was diese Region zu einem potenziellen therapeutischen Ziel macht. Quelle |